"Kuddel" und "Hein" "Hahns" Kontakt Impressum

Geschichte von "Klaashahns"

Die "Drei "Klaashahns" (1999) stehen auf einem Sockel aus Gotländer Kalkstein. Bildhauer Christian Wetzel aus Banzkow schuf diese bronzenen Skulpturengruppe und gewann damit den vom Kulturamt ausgelobten Wettbewerb "Warnemünde als Fischerdorf". Der Sockel erinnert an die Zeiten, als der Alexandrinenplatz das Ortsende Warnemündes war.



Vor einigen Jahrhunderten, bis vor gut 150 Jahren, herrschte in dem armseligen Fischerdorf oft bittere Not. Eine Eis-Entenart, plattdeutsch "Hahns", die in der Vorweihnachtszeit, also zur Nikolauszeit, plattdeutsch: "Niklaastied", zum Überwintern in der damaligen seichten Bucht vor Warnemünde eintraf, wurde von den Fischern als eine willkommene Abwechslung gejagt und als Zubrot von den Fischerfrauen auf dem Rostocker Markt verkauft. Die Rostocker verspotteten die Warnemünder Fischerfrauen wegen ihrer Ware. Bald wurden jeder "Klaashahns" gerufen, der sich als Warnemünder zu erkennen gab.

Die beiden Ferienwohnungen haben wir jeweils nach einem Teil des Namens "Klaas" und "Hahns" benannt. Bei jedem Gang durch die "Tüsche" zur Straße, der schmale Gang zwischen den Häusern, geht der Blick geradewegs auf dieses Kunstobjekt, eines von vielen verteilten hier im Fischerort.